Philosophie

Allgemeines zur Sportorganisation im BVSA, unsere Grundsätze sowie ein kurzer geschichtlicher Überblick.

Herzlich Willkommen im Ressort Sportorganisation!

Die Sportorganisation ist ein eigenständiges Ressort im BVSA. Unter der Leitung von Carsten Straube und der Sportkommission wird hier der gesamte Spielbetrieb im BVSA geplant, durchgeführt und nachbereitet.
Neben der komplexen Terminierung gehören auch Spielwertungen sowie die Überprüfung von Reglements zur täglichen Arbeit in der Sportorganisation. Auch die Landespokalwettbewerbe und die Schiedsrichter-Ansetzungen sind in diesem Ressort verortet.

Grundsätze

Als weltweit auf allen Kontinenten vertretene Mannschaftssportart lebt der Basketball von einer gemeinsamen Philosophie: Dem sportlich fairen Wettkampf im Team. Damit verbunden ist ein gewaltfreies, faires Miteinander entlang der Regeln der Sportart Basketball.

In einem demokratischen Land erfunden, schreibt sich der Basketballsport einige Grundsätze auf die Fahne, die auch der BVSA als Landesfachverband lebt und umsetzt: Toleranz, Akzeptanz und Respekt! Ungeachtet von Hautfarbe, ethnischer und religiöser Herkunft oder Sexualität leben wir den Basketball in einer Gemeinschaft.

Basketball: Eine Sportart mit langer Tradition

Bereits vor über 1000 Jahren spielten die Ureinwohner Süd- und Mittelamerikas ein Spiel, das als direkter Vorläufer des Basketballs verstanden werden kann. Der moderne Basketball, wie wir ihn heute kennen, wurde dann 1891 in Springfield (Massachusetts) von dem kanadischen Arzt und Pädagogen James Naismith entwickelt. Damit gehört der Basketball zu einer der wenigen Sportarten, die durch eine Einzelperson erfunden wurden.

Naismith suchte eine sinnvolle und weniger aggressive Sportart für seine Studenten in den Wintermonaten. Er hatte erkannt, dass Sportarten wie der American Football deshalb so kämpferisch abliefen, weil alle Aktionen auf ein und derselben Ebene stattfinden.

Bereits 1893, und damit ein Jahr früher als im Fußball, wurde offiziell Frauenbasketball gespielt. Männer waren als Zuschauer zunächst verboten. Ebenfalls recht früh etablierte sich der Rollstuhlbasketball als eigene Spielform im Jahre 1946. Grund dafür war, dass die vielen Kriegsversehrten nicht auf den geliebten Teamsport verzichten wollten.

Nebenher etablierten sich auch der Beachbasketball und der Streetball als weitere Spielformen. Letzterer entstand in den US-amerikanischen Großstädten, wo man Basketball auch außerhalb der Hallen und ohne weiteres Equipment spielen wollte. Seit den 1990er Jahren ist der Streetball nun auch in Europa stark verbreitet und erfreut sich steigender Popularität.

Basketball in Deutschland

In Deutschland wurde 1896 erstmalig Basketball gespielt - und zwar in Braunschweig. Der Turnvater von Braunschweig, August Hermann, holte die Sportart über den großen Teich. Nur ein Jahr später ging die erste Schriftenreihe mit dem Namen "Korbball" in den Druck. Die Eindeutschung erfolgte, weil englische Ausdrücke zur damaligen Kaiserzeit als verpönt galten.

Ab 1933 entstanden dann an ganz verschiedenen Standorten Basketballgruppen. Initiiert wurde sie durch Hermann Niebuhr zuerst in Wünsdorf und Bad Kreuznach. Niebuhr gilt heute als der »Vater des deutschen Basketballs«.

1949 wurde dann offiziell der »Deutsche Basketball Bund (DBB)« gegründet. Dieser ging aus der zwei Jahre zuvor entstandenen »Gesellschaft zur Förderung des Basketballsports« hervor. Auch in der DDR wurde 1951 der »Deutsche Basketball Verband« geschaffen und 1952 durch die FIBA anerkannt. Seit 1966 spielt die Basketball Bundesliga im saisonalen Tonus um die Deutsche Meisterschaft.

Heute spielen laut Schätzungen der FIBA weltweit ca. 400 Millionen Menschen Basketball.

Für mehr Informationen zur Geschichte des Basketball empfehlen wir die Homepage des DBB sowie für die Basketballhistorie in der DDR die Homepage des »Fördervereins Basketball Sportschulen Halle«.

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